Blogeintrag: Samstagsdienst
21.November 2009, geschrieben von Markus
Nach dem die „erste Runde" der Einweisungen (Geräte und Bedienung) vorbei war, trafen wir uns am Samstag den 21. November 2009 um 9 Uhr zur Vertiefung und zum Arbeiten mit dem neuen LF 20/16. Dazu gingen wir auf den Bauhof in Lorch. Dort angekommen wurde auch gleich das erste Szenario abgearbeitet: PKW brennt. Der Angriffstrupp rüstete sich auf der Anfahrt mit Atemschutz aus, nahm den Schnellangriff vor und begann nach 37 Sekunden das Auto abzukühlen . Der Wassertrupp übernahm die Absicherung und die Löschwasserversorgung. Nach dem der Angriffstrupp das Fahrzeug mit Wasser abgekühlt hatte, kam der Befehl zum Maschinisten Schaum zu zumischen (fest eingebauter Schaumtank im Fahrzeug) - was reibungslos funktionierte. Das Fahrzeug wurde dann mit Schaum gelöscht. Nach den Aufräumarbeiten gab es eine kleine Mannöverkritik. Als nächstes war der Brand eines Landwirtschaftlichen Gebäudes angesagt. Der Schnellangriffsverteiler wurde verlegt, der Angriffstrupp verlegte seine Leitung und machte eine Riegelstellung zum benachbartem Gebäude. Der Wassertrupp kümmerte sich wieder um die Löschwasserversorgung (die zum Glück noch verlegt war vom PKW Brand) und nahm dann das zweite Rohr zur Brandbekämpfung vor. Dann hieß es auch gleich wieder „Wasser halt, zum Abmarsch fertig!" Der Wasserwerfer wurde dann auf dem Dach montiert und in Betrieb genommen. Jeder der Anwesenden machte sich damit vertraut. Nach einer kurzen Pause und mit Getränken gestärkt kamen wir dann zum Technischen-Hilfe-Teil. Da wurde dann der Umgang mit den Stabpacks und den Stabfast gezeigt. Auch die neue Airbagsicherung wurde benutzt. Da wir glücklicherweise ein Schrottauto zur Verfügung hatten, konnten wir die Geräte auch sehr realitätsnah einsetzen und üben. Als erstes legten wir das Auto auf die Seite um es dann so zu stabilisieren, danach das gleiche, nur dass es da dann auf dem Dach lag. Der erste von zwei Samstagsdiensten war vorbei, und man konnte zufrieden sein. Die Einweisungsdienste davor haben sich gelohnt, jeder wusste wo was auf dem Fahrzeug zu finden ist, niemand musste suchen oder jemanden fragen und jeder war hoch motiviert mit dem neuen Fahrzeug zu arbeiten. Auch für die Ausbilder war es sehr interessant an diesem Tag, 1. zu sehn wie die Mannschaft mit neuem Gerät zurecht kommt und 2. hat man selber neue Erkenntnisse hinzu gewonnen. Zum Abschluss gab es Pizza!

