Deutsche Feuerwehrmeisterschaften 2008 in Böblingen

„Sport gehört genauso zur Feuerwehr wie das Wasser zum Löschen." Das sagte Innenminister Heribert Rech zum Abschluss der Deutschen Feuerwehrmeisterschaften am Samstag, 26. Juli 2008, in Böblingen. Zur Siegerehrung überbrachte er die herzlichen Grüße der Landesregierung und von Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

Sportwettkämpfe, Feuerwehrwettkämpfe und körperliche Leistungsfähigkeit seien für die Feuerwehr so wichtig wie gute Ausbildung, moderne Ausstattung und exzellente Kameradschaft. Rech: „Einer für alle, alle für einen, so lautet der Wahlspruch der Feuerwehr." 1.800 Wettkämpfer aus ganz Deutschland hätten diesen Wahlspruch in Böblingen beherzigt und in 140 Mannschaften bewiesen, dass die Feuerwehr nur im Team bestehen könne. Die Bestzeit im Löschangriff könne nur erreichen, wer jeden Handgriff beherrsche. Gleiches gelte für die 4 x 100-Meter-Stafette und die 100-Meter-Hindernisbahn.„Ganz besonders freue ich mich aber über die 25 Wettkampfgruppen der Jugendfeuerwehr, die in Böblingen ihr Können unter Beweis gestellt haben", sagte der Innenminister. Die Jugendfeuerwehren seien nicht nur die Zukunft der Feuerwehren. Sie leisteten darüber hinaus eine hervorragende und qualifizierte Jugendarbeit. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf ihr späteres Leben.
Er danke der Stadt Böblingen mit Oberbürgermeister Alexander Vogelgsang für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften. Ohne das Engagement und den Einsatz der Feuerwehr Böblingen mit ihrem Kommandanten Thomas Frech wären die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften 2008 nicht möglich gewesen. „Mich freut es, dass der Deutsche Feuerwehrverband mit seinem Präsidenten Hans-Peter Kröger dem Landesfeuerwehrverband und der Stadt Böblingen das Vertrauen geschenkt hat, diese Veranstaltung in Baden-Württemberg ausrichten zu dürfen", sagte Rech. Auch dem Landesfeuerwehrverband gelte sein Dank. Dr. Frank Knödler und Willi Dongus hätten mit den Mitarbeitern ihrer Geschäftsstelle die Veranstalter tatkräftig unterstützt.Größter Dank und Respekt gelte aber den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus den Wettkampfmannschaften. „Feuerwehr ist Teamarbeit und erfordert Teamgeist. Sie alle haben Teamgeist bewiesen", so der Innenminister. Während der Vorbereitungszeit auf den Wettkampf seien die Mannschaften nochmals zusammengewachsen und nur als Einheit hätten Sie der harten Konkurrenz trotzen können. Alle Teilnehmer seien körperlich fit und hervorragend ausgebildet. Rech: „Bewahren Sie Ihren Mannschaftsgeist und lassen sie die Tradition der Feuerwehrwettkämpfe lange weiterbestehen."
Quelle: Innenministerium

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Deutschen Feuerwehrverbands oder der Landesfeuerwehrschule Bruchsaal