Experten für Brandprävention tagen in Lüneburg
Berlin - Ein landesweites Netz von Brandschutzerziehern, eine Koordinierungsstelle beim Landesfeuerwehrverband, ein Brandschutzmobil und erfolgreiche Kampagnen wie der „Kinderfinder": Niedersachsens Feuerwehren und Versicherer investieren viel in eine erfolgreiche Präventionsarbeit. Fachleute aus allen Teilen Deutschlands wollen sich über diese Arbeit sowie über Neuerungen aus anderen Ländern am kommenden Wochenende in Lüneburg beim bundesweit größten Expertentreffen informieren und austauschen.Rund 250 Feuerwehrleute, Erzieher und Pädagogen, Brandschutz- und Versicherungsexperten nehmen am Freitag, 11. November, und Sonnabend, 12. November, am „Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung" in der Christianischule in Lüneburg teil. Veranstalter sind der Deutsche Feuerwehrverband (DFV, verantwortlich) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). Die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt ist örtlicher Ausrichter und hat das Forum organisatorisch seit mehr als einem Jahr intensiv vorbereitet.
An den beiden Veranstaltungstagen finden insgesamt 23 Workshops statt, elf Klassenräume und der Schulhof stehen dafür parallel zur Verfügung. Das Forum spiegelt die in den vergangenen Jahren auf neue Zielgruppen ausgeweitete Arbeit wieder, zum Beispiel Menschen mit Handicap sowie Bürgerinnen und Bürger mit Einwanderungsgeschichte. Für die Brandprävention immer bedeutender wird die Überalterung der Gesellschaft. Niedersachsens Landesbranddirektor Jörg Schallhorn hält dazu bei der Eröffnung am Freitag um 14.00 Uhr einen Impulsvortrag. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Hans Graulich, sowie Bürgermeister Eduard Kolle werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

