Großübung bei der Diakonie Stetten auf dem Elisabethenberg
Am 11. Juli 2011 fand eine Großübung auf dem Elisabethenberg statt. Angenommen wurde ein Brand im dortigen Wohnheim der Diakonie Stetten. Auf Grund der Lage des Wohnheims auf dem Berg und der Größe des Anwesens wurden zahlreiche Feuerwehrleute, Fahrzeuge und Gerätschaften benötigt. Unterstützt wurde die Feuerwehr Lorch hierzu von der Feuerwehr Plüderhausen und der Feuerwehr Wetzgau.
Zur realistischen Übungsannahme wurde mit einer Nebelmaschine und der dadurch möglichen Verrauchung in einer Wohngruppe die Brandmeldeanlage zur Auslösung gebracht. Nachdem der zunächst anrückende Löschzug aus Lorch bei seiner Ankunft die Rauchentwicklung erkannte, wurden umgehend weitere Einheiten zur Einsatzstelle angefordert. Dabei übernahm der SW2000 der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Abteilung Wetzgau, die Verlegung der Hauptleitung aus dem Tal hinauf auf den Elisabethenberg. Die Feuerwehr Plüderhausen übernahm die Wasserförderung und die Schlauchleitung von der Rems zur ersten Zwischenpumpe. Weitere Fahrzeuge von Lorch übernahmen die einzelnen Zwischenpumpen und unterstützen anschließend bei der Brandbekämpfung am Brandobjekt selbst. Dort übernahmen zwei Löschgruppenfahrzeuge zusammen mit der Drehleiter die Rettung der vermissten Personen aus dem Gebäude.
Während der Übung wurde eine ca. 1.5km lange Schlauchleitung verlegt. Außerdem nahmen ca. 85 Feuerwehrangehörige an der Großübung teil.
Vielen Dank an die Kameraden aus Plüderhausen und Wetzgau für die tatkräftige Unterstützung. Ebenfalls vielen Dank an die Heimleitung für die Unterstützung bei der Vorbereitung, der Durchführung und die hervorragende Bewirtung nach der Übung.

