Feuerwehrsenioren auf Besichtigungstour
Knapp 50 Mitglieder der Altersabteilungen aus Alfdorf, Lorch, Ruppertshofen, Leinzell und Iggingen starteten am Dienstag, den 8. Mai 2007, bei strömendem Regen mit dem Bus zum Besuch der Firma Kärcher und des Feuerwehrmuseums in Winnenden. Schon auf der Fahrt durch das Remstal lichteten sich die Wolken und bei der Ankunft am Verwaltungsgebäude der Firma Kärcher lachte die Sonne. Dies hob die Stimmung und sorgte für Belichtung beim Termin für das Gruppenbild.
Im Kasino der Firma Kärcher wurde die Besuchergruppe herzlich willkommen geheißen und der Betreuer der Presse- und Informationsabteilung Herr Schuhmacher zeichnete die Entstehungsgeschichte der Firma und ihrer Produkte von der Gründung bis heute auf. Daran schloss sich die Führung in drei Gruppen durch die Bereiche Entwicklung, Konstruktion, Versuch, Konstoffgehäusefertigung und Endmontage an. Eine Information über die gesamte Produktpalette rundete die interessante Führung ab und die Besuchergruppe wurde zum Mittagessen in die Kantine eingeladen. Alle Besucher lobten die freundliche Aufnahme im Stammwerk des größten Herstellers von Reinigungsgeräten für den gewerblichen und privaten Gebrauch. Zum Abschied erhielt jeder Besucher zur Erinnerung an den "Kächerbesuch" ein Gruppenbild.
Nur eine kurze Wegstrecke mussten die Feuerwehrsenioren zu Fuß zurücklegen, um ihr nächstes Ziel, das Feuerwehrmuseum der Feuerwehr Winnenden, im ehemaligen Güterbahnhof zu erreichen. Dort wurden sie vom Museumsleiter Rudolf Greiner und seinem Kameraden, beide ehemalige aktive Feuerwehrmänner, herzlich empfangen. Nach einer ausführlichen Information über die Entstehung des Museums, die Rudolf Greiner sehr wirklichkeitsnah als echter Schwabe vortrug, wurde die Gruppe von den Kameraden aus Winnenden durch das Museum geführt. Nicht allein die Exponate des Feurwehrmuseums, sondern auch die Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks mit seiner interessanten Holzkonstruktion und den nachträglich eingebauten Galerien sind einen Besuch wert.
Hören, Sehen und Staunen ließen die Zeit bis zum späten Nachmittag wie im Fluge vergehen. Jetzt machten sich Hunger und Durst bemerkbar. Wieder nach einem kurzen, für die Senioren angemessenen Fußmarsch traf man sich in einer Winnender Besenwirtschaft, die extra für die Reisegruppe geöffnet hatte. Hier klang bei zünftigem Essen, einem Viertele vom Fass und regem Gedankenaustausch die Ausfahrt aus. Die Obmänner aus Alfdorf und Ruppertshofen bedanken sich im Namen aller Teilnehmer bei den Organisatoren der Ausfahrt Alfred Grün und Hartmut Rath, bevor der Reisebus die Feuerwehrsenioren direkt vor dem Besen zur Heimfahrt abholte.

