Feuerwehrsenioren zu Besuch bei Firma Fendt in Marktoberdorf
Die Altersabteilungen der Feuerwehren aus Alfdorf, Leinzell, Lorch, und Ruppertshofen besuchten die Firma AGCO GmbH, vor der Eingliederung in den amerikanischen Konzern, den Reiseteilnehmern als Firma Fendt bekannt, in Marktoberdorf. Dort werden in der modernen Fertigungsstätte Traktoren und Erntemaschinen für die Landwirtschaft hergestellt und unter dem Markennamen Fendt in die ganze Welt vertrieben. Die Ausfahrt wurde vom Obmann der Altersabteilung der freiwilligen Feuerwehr Alfdorf, Siegfried Volz, organisiert.Auf der A7 ging es bei strömendem Regen über die Baden-Württembergische und Bayrische Grenze bis Kempten, wo der Bus auf die Bundesstraße in Richtung Marktoberdorf abzweigte. Bereits vor dem Ziel brach die Wolkendecke auf und der weiß-blaue Himmel strahlte. Gleich nach der Ankunft am Zielort wurde ein gutes Mittagessen im Hotel „Sepp“ eingenommen in dessen Anschluss die Reisegruppe vom Besucherdienst der Firma AGCO GmbH empfangen wurde.
Im Museum wurde den Feuerwehrsenioren die Geschichte der Firma AGCO – Fendt aufgezeigt und die verschiedensten Entwicklungsstufen der Landmaschinen an den Ausstellungsstücken erläutert. Im Jahr 1930 konnten Vater Johann Georg und Sohn Hermann Fendt den ersten Benzingrasmäher fertig stellen und nach Seeg im Allgäu ausliefern. Im selben Jahr konnte dann der zweite Fendt mit Dieselmotor gebaut und an den einheimischen Brauereibesitzer verkauft werden. Der danach folgende rasante Aufschwung wurde durch den zweiten. Weltkrieg jäh gestoppt, Produktion und Nachfrage brachen ein und erst in den 50er Jahren kam es zu einem zweiten Wachstumsschub, bedingt durch die Technisierung der Landwirtschaft. Seinen technischen Vorsprung konnte Fendt durch das komplett im eigenen Haus entwickelte stufenlose Vario-Getriebe ausbauen und weiter festigen. Seit 1997 gehört das Unternehmen und die Marke Fendt dem Landmaschinenkonzern AGCO mit Sitz in Georgia, USA. Derzeit arbeiten in den Fendt-Werken rund 2900 Mitarbeiter.
Mit Kopfhörern ausgerüstet wurde die Besuchergruppe nach der Einführung in die Unternehmensstruktur durch die verschiedenen Fertigungsbereiche der zerspanenden und spanlosen Verformung in modernsten, meist vollautomatischen Bearbeitungszentren, geführt Die Führer erklärten den Besuchern die einzelnen Fertigunsschritte vom Rohling bis zum fertigen stufenlosen Vario-Traktorengetriebe. Leider konnte betriebsbedingt die Fertigmontage des Werks nicht besichtigt werden. Zum Abschluss des Werksbesuchs durfte die Gruppe im neuen Kundenzentrum noch einen Film sehen, der anschaulich die Verwendung und die Leistungen der einzelnen Modelle zeigte.
Über die A7 ging es dann am späten Nachmittag zurück in den Ostalbkreis, wo in der Alten Linde in Aalen-Waldhausen der inzwischen angesammelte Durst und Hunger gestillt werden konnte. Danach brachte der Busfahrer aus Alfdorf alle Teilnehmer an ihre „Standorte“ im Ostalb- und im Rems-Murrkreis wohlbehalten zurück.

